Kupferbergwerk Radmer

introMit der kleinsten Stollenbahn Österreichs, ab in den Berg.

Erlebnis Kupfer im Schaubergwerk Radmer - Der Tipp wenn das Wetter mal nicht so mitspielt !

Kategorie:  Abenteuer !
Spassfaktor:  Hoch !
Entfernung von den Tauern Hüttn:  ca. 40 min mit dem Auto
Besonders geeignet bei:  Regentage von Mai bis September

Ein Ausflug nach Radmer lesen Sie den Bericht:

Erlebnis Kupfer -  Der Paradiesstollen
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Ausflug zum Erlebnisbergwerk . Es kann durchaus mal passieren, dass das schöne Wetter einmal Pause machen will!  Was dann ?  Ein wirklich lohnender Ausflug von Hohentautern hat als Ziel die Bergbaustadt Radmer.
Radmer liegt ca. 7km abseits der B-115 in einem der landschaftlich schönsten Teile der Steiermark.
Umgeben von den Gesäusebergen und den Eisenerzer Alpen.
Das Bergwerk selbst liegt noch etwas oberhalb von Radmer - nämlich 4km vor Ende des Tales (Talschluß)  im Ortsteil Hinterradmer (auch Radmer an der Hasel genannt)
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Radmer ist (war) eine Bergbaugemeinde - das spiegelt sich schon im Wappen der Gemeinde wider, welches die Symbole der Bergbaus enthält : Schlegel und Eisen.

Der Parkplatz ist gut beschildert zu finden, und es geht von der Hauptstrasse nach rechts ab - ca. 150 m den Berg hinauf.  Dort befindet sich das Anfahrtshaus, mit dem dahinter befindlichen  "Mundloch".
Das "Mundloch" bezeichnet den Eingang in das Bergwerk.

Im Anfahrtshaus kann man eine kleine Ausstellung der Geschichte sehen.  Das ist der ideale Einstieg um sich auf die Einfahrt in den Berg vorzubereiten. 
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 Gut augestattet mit Helm und Regenmantel geht es dann mit der 

Kleinsten Stollenbahn Österreichs


hinein in den Berg.  6 Personen + Führer haben Platz auf der kleinsten Bahn. Sie sollten auf jeden Fall nicht unter Platzangst leiden, denn es geht abenteuerlich ca. 300 Meter in den Berg hinen.

 einfahrt
 Im Inneren angekommen beginnt die ca. 1 Stunde dauernde Führung. Die Betreiber legen viel Wert darauf Ihren Besuchern das frühere Leben im Bergbau, sowie die Erschliessung des Stollens zu erklären !  radmer paradiesstollen 3 thumb
 Zur Geschichte:  Ab dem Spätmittelalter bestand in Radmer ein ausgedehnter Kupferbergbau. Bis zu 600 Menschen waren einst bei der Erzgewinnung und -verarbeitung beschäftigt. Die Blüte des Bergbaues im 16. Jhdt. ist den Bulgenkünsten zu verdanken.
Hier wurde das Wassser in grossen mit Ochsenhäuten zusammengenähten Säcken aus der Tiefe ausgefördert.


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 1634 fand eine der ersten bergmännischen Sprengungen mit Schwarzpulver innerhalb der Alpenländer in Radmer statt. Die Erzvorräte waren schließlich 1855 derart erschöpft, dass der Kupferbergbau "heimgesagt" wurde. Bis zur Schließung wurde das in Radmer erzeugte Rohkupfer in der Messingfabrik des Stiftes Seitenstetten in Reichramig verarbeitet.  radmer paradiesstollen 6 thumb
   
   
 Weitere Informationen finden Sie unter: 
www.kupferschaubergwerk.at
 

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